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Einbruchschutz

So minimieren Sie das Einbruchsrisiko

Alle drei Minuten wird in Deutschland eingebrochen. 2015 stieg die Zahl der Wohnungseinbrüche laut Polizeilicher Kriminalstatistik erneut auf insgesamt 167.136 Fälle, das ist ein Anstieg von fast 10 Prozent gegenüber 2014. Etwa 85 Prozent aller Einbrüche bleiben für immer ungeklärt. Damit Sie ihr eigenes Einbruchsrisiko minimieren, gibt es einige Dinge zu beachten.

Sichere Fenster und Türen gegen Einbrecher

Zu allererst sind gesicherte Fenster und Türen das A und O. Einbrecher verschaffen sich meist über einfach auszuhebelnde Fenster oder Türen Zugang zu fremden Wohnungen. Aus diesem Grund empfehlen Initiativen wie ?Zuhause sicher? der Polizei eine zusätzliche Sicherung dieser Schwachstellen je nach Sicherheitsrisiko mit einer RC 2 Sicherheitsausstattung. Eine RC 2 geprüfte Haustür beispielsweise muss einem Einbruchversuch von mindesten drei Minuten mit definiertem Werkzeug standhalten. Dauert ein Einbruchversuch länger als zwei Minuten, brechen die ungebetenen Gäste in aller Regel ihr Vorhaben ab und probieren ihr Glück beim nächsten Haus. Auch Seitenteile und Oberlichter sollten der Widerstandsklasse der Tür entsprechen.

Nicht vergessen: Schließen Sie beim Verlassen des Hauses oder der Wohnung immer die Tür ab. Ohne Verrieglung zahlen die meisten Versicherungen im Schadensfall oft nicht. Oder Sie entscheiden sich für eine selbst verriegelnde Tür, die Ihnen dies abnimmt.

Keller- und Nebentüren

Achten Sie auch bei Keller- und Nebentüren auf eine RC 2 Sicherheitsausstattung. Sie sind meist von der Straße schlecht zu sehen, sodass Einbrecher sich hier besonders in Sicherheit wägen. Das Anbringen von Leuchten mit Bewegungsmeldern oberhalb dieser Türen kann zusätzlich helfen, die Täter abzuschrecken.

 

Gefahrenstelle Garagentor

Besonders wenn die Garage direkt an das Haus anschließt und über einen direkten Zugang zum Wohnbereich verfügt, möchte man auf ungebetene Gäste lieber verzichten. Moderne und automatisch betriebene Garagen-Sectionaltore verfügen über eine mechanische Aufschiebesicherung, mit der das Tor im geschlossenen Zustand nicht nach oben auf geschoben werden kann. Achten Sie darauf, dass diese Sicherung auch bei Stromausfall funktioniert.

Rollläden bieten keinen Schutz

Rollläden werden oft heruntergelassen, um die Fenster vor Einbrechern zu schützen. Doch diese können ohne zusätzliche Ausstattung leicht hochgeschoben oder zerstört werden. Aus diesem Grund sollten Sie diese zusätzlich schützen oder noch besser auf sicherere Fenster setzen. Diese bieten auch tagsüber Schutz gegen Einbrüche. 

Geben Sie keine Hilfestellung

Es ist auch wichtig darauf zu achten, dass Sie den Einbrechern keine Hilfestellung geben, um Ihre Fenster einfacher zu erreichen. Hierzu zählen Terrassentische, Stühle oder Bänke, die als Aufstiegshilfe dienen könnten. Besonders vor längerer Abwesenheit sollten Sie diese lieber ins Haus oder die Garage stellen. 

Tagsüber die meisten Einbrüche

Die meisten Einbrüche finden tatsächlich am Tag statt ? wenn Sie die Kinder zur Schule bringen, zur Arbeit fahren oder Einkaufen gehen. Besonders riskant ist die Urlaubszeit. Einbrecher bemerken kleinste Auffälligkeiten und Anzeichen, dass Sie nicht zu Hause sind. Um Einbrecher gar nicht erst anzulocken, gibt es einige Tipps und Tricks, besonders bei längerer Abwesenheit: Eine altbekannte Empfehlung ist es, Nachbarn zu informieren und ihnen den Schlüssel zum Briefkasten zu geben. Denn wird dieser über einige Tage nicht geleert, ist dies ein gutes Indiz dafür, dass niemand zu Hause ist. Auch sollten die Rollläden nicht über die gesamte Urlaubszeit über heruntergelassen sein. In Mehrfamilienhäusern, in denen eine Firma die Reinigung der Flure übernimmt, sollten auch Fußabtreter in die Wohnung gelegt werden. Während der Reinigung werden die Matten hochkant an die Wohnungstür gestellt und oft nicht wieder hingelegt. Steht eine Matte also über längere Zeit an der Wohnungstür, ist sichtbar, dass niemand zu Hause ist. 

Im Handel gibt es zudem verschiedene Geräte, die die Anwesenheit simulieren. So gibt es beispielsweise bestimmte Leuchten, die das Flackern eines Fernsehers vortäuschen und so den Anschein vermitteln, dass jemand anwesend ist. Auch Zeitschaltuhren, die Lichter und die Bewegung der Rollläden kontrollieren sind bei häufiger Abwesenheit zu empfehlen. Zudem sind auch Alarmanlangen und Videoüberwachungssysteme eine Möglichkeit, um Einbrecher abzuschrecken.

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